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Feuerfeste Auskleidung von Holzverbrennungsanlagen für die energetische Verwertung von Holz und Hackschnitzeln.
Zentrale Brennkammer mit Schamotte- oder SiC-Auskleidung, in der die Hauptverbrennung bei 800–1100 °C stattfindet. Die Auskleidung muss alkalienbeständig und erosionsfest sein.
Vorschub- oder Wanderrost aus hitzebeständigem Gusseisen, auf dem der Brennstoff aufliegt. Der Übergangsbereich Rost/Mauerwerk ist eine kritische Verschleißzone.
Sekundäre Brennkammer zur vollständigen Ausbrandung der Rauchgase. Hier herrschen die höchsten Temperaturen und stärkste chemische Belastung durch gasförmige Alkalien.
Kanalsystem zur Wärmeübertragung an den Kessel. Erosion durch Flugasche und Kondensation aggressiver Verbindungen sind hier die Hauptbelastungen.
Mechanische Austragssysteme für Rost- und Flugasche. Die feuerfeste Auskleidung muss hoher mechanischer Beanspruchung und Abrieb standhalten.
Holzverbrennungsanlagen stellen besondere Anforderungen an die feuerfeste Auskleidung. Die Verbrennung von Hackschnitzeln, Pellets und insbesondere Altholz erzeugt alkalireiche Aschen, die bei Temperaturen von 800 bis 1100 °C chemisch aggressiv auf die Feuerfestmaterialien einwirken. SBS Industrial Solutions verfügt über langjährige Erfahrung in der Ausmauerung und Instandhaltung von Holzverbrennungsanlagen aller Leistungsklassen — von kleinen Heizwerken bis zu großen Heizkraftwerken.
Die Wahl des richtigen Feuerfestmaterials hängt entscheidend von der Brennstoffqualität ab. Naturbelassenes Holz verhält sich anders als Altholz der Kategorien A1 bis A4. Verunreinigungen durch Lacke, Beschichtungen oder Fremdstoffe beschleunigen den chemischen Angriff auf die Auskleidung erheblich. Unsere Materialkonzepte berücksichtigen die spezifische Aschechemie und die thermomechanische Beanspruchung jeder einzelnen Zone im Feuerraum.
Von der präventiven Wartung über Teilreparaturen bis zur vollständigen Neuzustellung bieten wir das gesamte Leistungsspektrum für Holzverbrennungsanlagen. Unsere Montageteams arbeiten termingerecht während der geplanten Revisionsstillstände und sorgen für eine zuverlässige, langlebige Auskleidung, die den kontinuierlichen Betrieb Ihrer Anlage sicherstellt.
Diese Belastungen bestimmen die Materialwahl und Konstruktion der feuerfesten Auskleidung.
Holzasche enthält hohe Konzentrationen an Kalium und Natrium, die bei Betriebstemperaturen in die Feuerfestauskleidung eindringen und Gefügezerstörung verursachen.
Niedrigschmelzende Aschebestandteile bilden Schlackeansätze, die Wärmeübertragung behindern und die Auskleidung mechanisch belasten.
Mitgerissene Aschepartikel im Rauchgasstrom erodieren die Oberfläche der Auskleidung, besonders in Umlenkbereichen und Rauchgaszügen.
Häufiges An- und Abfahren sowie schwankende Brennstoffqualität verursachen Temperaturwechsel, die zu Rissbildung und Abplatzungen im Feuerfestmaterial führen.
Altholz der Kategorien A3 und A4 enthält Lacke, Beschichtungen und Fremdstoffe, die aggressive Chlor- und Schwermetallverbindungen im Rauchgas erzeugen.
Jede Zone Ihres Ofens stellt eigene Anforderungen an Temperaturbeständigkeit, chemische Resistenz und mechanische Belastbarkeit. Wir wählen die optimale Materialkombination.
Klicken Sie auf ein Material für Details
Feuerraum-Standardbereiche
Verschleißzonen am Rost und Ascheaustrag
Türen, Revisionsöffnungen
Unsere Leistungen für diesen Ofentyp — von der Neuzustellung bis zur laufenden Wartung.
Unser strukturierter Prozess garantiert Qualität, Termintreue und Sicherheit bei jedem Projekt.
Begehung und Zustandsaufnahme des Feuerraums und der Rauchgaszüge
Materialkonzept nach Brennstoffart und Aschechemie
Ausmauerung des Feuerraums und der Nachbrennkammer
Absicherung bei Arbeiten in der Anlage, Staubschutz
Nach dem Abkühlen der Anlage führen unsere Fachleute eine systematische Begehung durch. Sämtliche Feuerfestzonen werden visuell inspiziert, Rissbildungen dokumentiert und Verschleißtiefen per Ultraschall oder mechanischer Messung bestimmt. Besonderes Augenmerk liegt auf den hochbelasteten Bereichen Rostübergang, Nachbrennkammer und Rauchgaszüge. Auf Basis der Befundung erstellen wir einen detaillierten Zustandsbericht mit priorisierten Handlungsempfehlungen.
Anhand der Befundung und der spezifischen Brennstoffdaten erarbeiten wir ein maßgeschneidertes Materialkonzept. Dabei berücksichtigen wir die Aschechemie, Betriebstemperaturen und mechanische Belastungen jeder Zone. Für Altholzanlagen setzen wir bevorzugt SiC-haltige Feuerbetone ein, die eine hohe Beständigkeit gegen Alkalien und Chloride bieten. Die Planung umfasst auch Logistik, Gerüstkonzept und Zeitablauf, abgestimmt auf Ihren Revisionstermin.
Die Ausführung erfolgt durch unsere erfahrenen Montageteams, die auf Feuerfestarbeiten in Verbrennungsanlagen spezialisiert sind. Bei einer Neuzustellung werden zunächst die alten Materialien fachgerecht ausgebrochen und entsorgt. Anschließend erfolgt der Einbau der neuen Auskleidung — ob gemauert, gegossen oder gespritzt — nach den technischen Vorgaben des Materialkonzepts. Alle Arbeiten werden lückenlos dokumentiert und qualitätsgesichert.
Arbeiten in Holzverbrennungsanlagen erfordern besondere Schutzmaßnahmen. Vor der Begehung werden Staubmessungen durchgeführt und die Anlage auf Resttemperaturen geprüft. Alle Mitarbeiter tragen die erforderliche persönliche Schutzausrüstung einschließlich Atemschutz. Bei Altholzanlagen gelten zusätzliche Vorgaben hinsichtlich Schadstoffbelastung. Absturzsicherungen und Belüftungsmaßnahmen werden projektspezifisch umgesetzt.
Über 500 erfolgreich umgesetzte Feuerfestbau-Projekte in der DACH-Region und den Benelux-Ländern.
Holzverbrennungsanlage
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